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Astrid-Lindgren-Schule

Was bedeutet “sonderpädagogischer Förderbedarf im Bereich Sprache”?

Kinder mit Förderbedarf im Bereich Sprache sind trotz normaler Begabung und Intelligenz in ihrer gesamten Kommunikation stark beeinträchtigt.
Verschiedene sprachliche Bereiche können betroffen sein:

  • Artikulation: Laute werden falsch gesprochen - “Dadel” statt Gabel, “Täge” statt Säge
  • Satzbau und Grammatik: Wörter werden ausgelassen, Sätze falsch gebaut - “Ich Schule gehen”, “Mich vorlesen?”, “Du die Auto fahren”
  • Wortschatz: Viele Sachen können nicht korrekt benannt werden, vieles wird nicht verstanden - alle Tiere werden “wau-wau” genannt, Sachen werden nur als “Dings” bezeichnet, kleine Aufträge werden nicht verstanden
  • Gesprächsfähigkeit: Die Kinder antworten kaum und schauen einem beim Reden nicht an, sie können nicht korrekt antworten oder sich altersgemäß unterhalten, sie stottern oder poltern
  • Schriftspracherwerb: Die Kinder haben große Probleme beim Lesen und Schreiben lernen und entwickeln häufiger eine Lese-Rechtschreibschwäche

Oft fällt es unseren Schülerinnen und Schülern schwer, mit anderen Kindern Kontakt aufzunehmen. Sie können ihre Gedanken, Wünsche und Gefühle nicht aussprechen.
Die Beeinträchtigungen im sprachlichen Bereich können deshalb Auswirkungen auf die personale und soziale Entwicklung haben.

Zu Grunde liegt oft eine allgemeine Sprachentwicklungsverzögerung, die sich massiv auf das schulische Lernen auswirkt.
Deswegen kann es bei schweren Sprachstörungen sinnvoll sein, dass die Kinder eine spezielle Förderschule besuchen.

Die Kinder werden in der Regel zu Beginn ihrer Schulpflicht bei uns eingeschult. Es gibt aber auch Schüler, die im Laufe ihrer Grundschulzeit zu uns wechseln.

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