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Astrid-Lindgren-Schule

Was ist das Besondere an der Astrid-Lindgren-Schule?

Die Schüler werden in der Regel nicht in die 1. Klasse eingeschult, sondern in eine vorgeschaltete Eingangsklasse. Hier wird das schulische Lernen vorbereitet. Die Sprache und die sprachtragenden Bereiche werden intensiv gefördert. Sonderpädagogische Förderung und erstes schulisches Lernen werden eng miteinander verknüpft.
Die Astrid-Lindgren-Schule umfasst also 5 Jahrgänge, die E-Klasse und anschließend die Klassen 1 bis 4.

Die Astrid-Lindgren-Schule ist eine Durchgangsschule. Durch den Abbau der Sprachstörungen und durch den Aufbau eines tragfähigen Lernverhaltens soll die Rückschulung in die allgemeine Schule ermöglicht werden.

Die Kinder werden in kleinen Klassen mit 7 bis 14 Schülern beschult. Die Klassenlehrer sind speziell ausgebildete Sonderpädagogen, die von weiteren Lehrkräften und Erzieherinnen unterstützt werden.

Kleine Gruppen

Grundlage der Förderung sind individuell erstellte Förderpläne, die regelmäßig fortgeschrieben werden.

Der Unterricht ist in allen Fächern auf Sprachförderung ausgerichtet, man spricht auch von therapieimmanentem Unterricht. Das bedeutet, das neben der Erziehung und der Wissensvermittlung die sonderpädagogische Förderung gleich wichtig ist. Die Inhalte des Unterrichts werden vom Lehrer so aufbereitet, dass sie für die Förderung der Kinder genutzt werden können. Sprachliche Inhalte werden zum Teil vereinfacht bzw. so strukturiert, dass die Kinder sie nutzen können. Grundlage bleiben die Richtlinien der Grundschule.

Besonders intensiv und sorgfältig erarbeiten wir mit den Schülern das Lesen und Schreiben lernen. Erfahrungsgemäß haben Kinder mit Sprachstörungen dabei besonders große Schwierigkeiten. Die phonologische Bewusstheit als wichtige Vorraussetzung für das Lesen und Schreiben wird gezielt gefördert. Die einzelnen Buchstaben und Laute werden gründlich und auf mehreren Ebenen (hören, sehen, schreiben, erlaufen, kneten, tasten, formen...) erarbeitet. Verschiedene Arbeitsformen wie Fibeln, Anlauttabelle, Arbeiten mit Handzeichen kommen zum Einsatz, um differenziert und individuell die Schülerinnen und Schüler anzusprechen.

Neben dem Klassenunterricht haben die Kinder spezielle Förderstunden in Kleingruppen. Hier kann intensiv mit wenigen Kindern gearbeitet werden.

Förderstunde

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